Was hält mich - was bewegt mich?

Dem eigenen Leben begegnen, mit Existenzanalyse und QiGong

Was ist ein gutes Leben?
Eine Frage, die sich nicht in einem Satz beantworten lässt – und vermutlich auch nicht in drei Tagen. Aber vielleicht können wir uns ihr an diesem Wochenende annähern: mit den Fragen der Existenzanalyse, die nicht erklären, sondern zum eigenen Leben zurückführen – was mich hält, was mich bewegt, wer ich sein darf, wozu ich unterwegs bin.

Diese Fragen lassen sich schwer nur im Kopf bearbeiten. Sie brauchen Stille, um überhaupt gehört zu werden, und manchmal einen ruhigen, wachen Körper, in dem sie sich zeigen dürfen. Dafür passt an diesen drei Tagen QiGong wunderbar dazu: eine uralte, fernöstliche Bewegungsmeditation, die den eigenen Fragen einen Ort im Körper gibt, ohne sie zu übertönen. Was dabei wächst, ist am Ende oft eine Haltung – im Körper, wie man dasteht, und im Leben, wie man zu dem steht, was ist. Im Zentrum steht nicht die Bewegung, sondern das eigene Leben – QiGong begleitet diesen Weg als stiller, kraftvoller Teil davon. 

Drei Tage lang wechseln sich Gespräch, Stille und Bewegung ab, entspannt und ohne Eile – so, dass Raum bleibt, sich selbst neu zu begegnen.


Zielgruppe
Das Wochenende richtet sich an Menschen, die sich mit sich selbst und ihrem Leben auseinandersetzen möchten – ob an einem Übergang stehend, in einer Phase der Erschöpfung oder einfach mit dem Wunsch, wieder bewusster zu spüren, was hält und was bewegt. Vorerfahrung mit Achtsamkeit, Meditation oder Körperarbeit ist nicht Voraussetzung. Ebenso willkommen sind Coaches, Beratende und Fachpersonen aus therapeutischen und begleitenden Berufen, die Existenzanalyse und QiGong für die eigene Praxis kennenlernen möchten.


Voraussetzungen
Mitgebracht werden sollte die Bereitschaft, sich den eigenen Fragen persönlich zu stellen – in Stille, im Gespräch und in Bewegung. Fachliches Vorwissen in Existenzanalyse und/oder QiGong ist nicht nötig.

freie Plätze600,00 €Kursgeld
25.04.2027 - 28.04.2027
16:00 - 12:30 Uhr
Bitte beachten Sie, dass beim ausgewiesenen Betrag die Unterkunft nicht inkludiert ist.
Kursleitung
Christoph Amrhein

Andere auf ihrem Weg zu stärken – darin findet Christoph Amrhein, 51, aus Sarnen (Schweiz), seinen Sinn. Seit 15 Jahren ist er selbständiger Unternehmer, Kommunikationsberater und systemischer Organisationsentwickler; seit 2023 vertieft er sich in die Existenzanalyse nach Frankl und Längle und macht sie als existenzieller Coach für Einzelpersonen, Führungskräfte und KMU zugänglich – mit dem Ziel, zu einem Handeln in innerer Zustimmung zu finden. QiGong praktiziert er seit über 20 Jahren; seit sieben Jahren ist er zudem diplomierter Lehrer für TaiJi-QiGong und medizinisches QiGong. Für ihn sind Gespräch, Stille und Bewegung drei gleichwertige Zugänge zum eigenen Leben.

Kursleitung
Bettina Hafner

arbeitet seit über 20 Jahren als Organisationspsychologin mit Menschen in Entscheidungs- und Veränderungsituationen - in Unternehmen oder in Einzelsettings. Sie ist zertifizierter systemischer Coach (dcv) und hat wie Christoph Amrhein das Existenzielle Coaching nach Alfried Längle als wunderbare Möglichkeit entdeckt, Menschen auf ihrem individuellen Lebensweg zu stärken. Dabei verbindet sie Methoden aus dem Systemischen Coaching, Mentaltechniken und Aufstellungsformaten mit den Ansätzen aus der Existenzanalyse und begleitet Menschen darin, ihre persönlich stimmigen Lösungen zu erarbeiten.

 

»Wir empfangen die Weisheit nicht. Wir müssen sie für uns selbst entdecken im Verlauf einer Reise, die niemand für uns unternehmen oder uns ersparen kann.« (Marcel Proust)